Nina war total am Anschlag, als sie zu mir in Reset & Refocus kam. Sie hatte schon vieles ausprobiert, kam aber nicht raus aus dem Dauerstress.
Wie sie in so kurzer Zeit den Schalter umgelegt hat und auch in stressigen Momenten wieder schneller runterkommt, ist einfach unglaublich. Lies hier, was bei Nina den größten Unterschied gemacht hat und was du tun kannst, wenn Dauerstress auch für dich gerade ein Thema ist.
„Ich wusste schon morgens nicht mehr, wie ich den Tag überstehen soll.“
Als Nina zu mir kam und mir das erzählt hat, war sofort klar: Ihr Nervensystem war schon lange im Dauerstress.
Und das Verrückte?
Das hätte wahrscheinlich niemand vermutet, der Nina kennt.
Nina ist eine, die anpackt. Sie hat Ideen, wo andere nur die Probleme sehen. Sie setzt um und hat beruflich mehrere Standbeine. Oder, wie sie selbst sagt:
„Ich arbeite eigentlich für drei.“
Und genau das ist das Problem geworden.
Denn wenn du für drei arbeitest, gute Ideen hast und schneller bist als andere, passiert irgendwann das hier:
- Alle kommen zu dir: Die Arbeitskolleginnen, die Familie, das ganze Umfeld – für Entscheidungen, Feedback, bei jedem kleinen Fitzelchen.
- Du selbst stehst dann an vierter oder fünfter Stelle.
- Du springst ein, funktionierst einfach weiter … bis dich irgendwann der Körper ausbremst.
So ging’s Nina.
Sie machte weiter, war aber total am Anschlag und konnte nicht mehr runterfahren. Nachts ist Nina immer wieder aufgewacht – und der erste Gedanke war:
„Was ist als nächstes dran?“
Daueranspannung pur! Und da kam Nina auch nicht mit Progressiver Muskelentspannung oder anderen Entspannungs-Trainings raus.
Das eigentliche Problem
Im Gespräch wurde klar: Nina war den ganzen Tag am Geben und fühlte sich verpflichtet, immer Lösungen zu liefern (auch wenn sie eigentlich keine Energie dafür hatte). Immer ansprechbar, immer verfügbar, immer mit dem Kopf schon beim nächsten Thema.
Und selbst wenn sie mal kurz nichts gemacht hat, war da innerlich trotzdem keine Pause. Genau das hat Ninas Nervensystem dauerhaft im Alarm gehalten.
Was dann passierte, hätte keine von uns so erwartet
Nachdem wir bei Nina Ruhe ins Nervensystem gebracht haben und ihre Gedanken sortiert hatten, habe ich ihr eine Auswahl an Werkzeugen an die Hand gegeben – um zu schauen, was am besten für ihre Situation funktioniert.
Nina hat die Tools und neue Gewohnheiten ausprobiert und sich andere Fragen gestellt. Das hat ihr geholfen, in kurzer Zeit Ruhe ins Nervensystem zu bringen. Dass das so schnell gehen kann, hätten wir beide nicht gedacht.
In der Zusammenarbeit wie Nina ist mir mal wieder eins glasklar geworden:
Einfache Tools können eine so unglaubliche Wirkung haben, wenn du dich voll drauf einlässt.
Die meisten denken, dass etwas nur dann funktioniert, wenn’s auch kompliziert ist (oder umfassend). Sie unterschätzen die Kraft der kleinen, einfachen und bewussten Routinen.
Dabei ist das hier der Schlüssel:
- Finde heraus, was du gerade am meisten brauchst (keine 5 neue Ideen, sondern 1- max.2)
- Schaffe dann den Rahmen mit einer einfachen Routine, so dass dir die Umsetzung maximal leichtfällt.
- Egal wie einfach und kurz die Routine ist, geh voll rein mit deinem Gefühl.
Alles steht und fällt mit der Intensität und der Bedeutung, die du der Routine gibst.
Das bedeutet zum Beispiel:
Ein anderer Umgang mit den kleinen Momenten, die sowieso schon da sind – wie beim Händewaschen auf der Arbeit.
- Du kannst es entweder schnell und nebenbei machen, und gedanklich schon wieder beim nächsten Schritt sein.
- Oder du nimmst dir einen kurzen Moment, um wirklich kurz auszusteigen, das Wasser zu fühlen und dich abzugrenzen.
Oder nach dem Monitor-Zuklappen drei Mal langsam durchatmen und sich innerlich ein kleines Stück rausziehen.
Oder für Fortgeschrittene – wenn du in einer stressigen Situation bist, atme fünf Mal tief durch und frag dich dann: „Entscheide ich mich dafür, gerade in diesem Stress zu bleiben? Oder entscheide ich mich kurz anders?“.
Ich weiß, das klingt erstmal zu einfach, nichts Besonderes.
Und ganz ehrlich:
Das hätte ich früher wahrscheinlich auch unterschätzt.
Aber genau diese Kombination hat bei Nina den Unterschied gemacht:
- zwischendurch bewusst runterfahren und dem Körper für den Moment Sicherheit vermitteln
- das Verständnis für Pausen ändern und sich die Pause ohne schlechtes Gewissen nehmen.
Und zwar ohne dass es sich nach „noch einer Aufgabe“ anfühlt, sondern eingebaut in das, was sowieso immer passiert.
Warum ich dir das erzähle?
So viele hängen genau an dieser Stelle fest!
Sie denken, sie brauchen mehr Zeit, mehr Disziplin oder endlich die eine (komplizierte) Methode, die alles löst.
Die meisten überschätzen aber ihre Willenskraft und unterschätzen die Kraft von einfachen, überschaubaren Routinen passend zu den Gewohnheiten im Alltag, die eh schon da sind.
Wenn du selbst im Dauerstress feststeckst:
👉 Bring für den Moment Ruhe rein: Durchatmen allein löst nicht dein Problem, aber es bringt dich für einen Moment aus dem Dauerstress raus. Wenn sich dein Körper sicher fühlt, bist du in der Lage, andere Entscheidungen zu treffen (im Stressmodus nicht).
👉 Frag dich, was du am meisten brauchst, damit dein Nervensystem merkt: Ich bin gerade in Sicherheit.
👉 Schaff eine neue Routine, um deinen Körper immer wieder in die Sicherheit zu bringen. Nutz dafür die Momente, die sowieso da sind und verbinde sie mit der neuen Routine.
👉 Geh an die Ursache: sobald du nicht mehr am Anschlag bist, frage dich
Und hier vielleicht der wichtigste Punkt, der mir selbst lange nicht bewusst war:
Die meisten sind permanent im Overload und in der Hektik. Auch wenn objektiv keine Gefahr droht … wann immer du (z.B. wegen Termindruck) hektisch wirst, geht dein Nervensystem in den Stressmodus.
Es geht nicht darum, diese Peaks komplett zu verhindern – sondern darum, einen Weg zu finden, wie du wieder runterkommen kannst. Pause ist nichts, was du dir erst verdienen musst oder machen kannst, wenn Zeit dafür ist. Pause ist die Voraussetzung dafür, dass du überhaupt Energie hast.
3 Veränderungen, mit denen Nina selbst nicht gerechnet hätte
An dieser Stelle lasse ich Nina selbst zu Wort kommen.
In kurzen Videoausschnitten aus unserem Gespräch nach der Zusammenarbeit erzählt sie, wie es ihr vorher ging – und welche Veränderungen sie selbst am meisten überrascht haben.
„Dass es so schnell gehen kann, hätte ich nie gedacht.“
„Endlich Pause ohne schlechtes Gewissen – meine neue Quelle der Energie“
„Die innere Unruhe ist weg – auch nachts“
„Ein neues Zeitgefühl: Ich bin wieder im Moment“
Nina genießt wieder ihre freie Zeit bei ihren Tieren und das Gefühl, nach langer Zeit wieder richtig Energie zu haben.
Das Interessante dabei ist, dass Nina nicht ihr halbes Leben umkrempeln musste. Vieles, was im Außen passiert, ist gleich geblieben. Aber Nina hat:
- bewusste Entscheidungen getroffen, wer und was ihre Energie bekommt (und was nicht)
- Wege gefunden, wie sie sich abgrenzt
- gelernt, mehr auf ihre Bedürfnisse zu hören.
Erkennst du dich darin wieder?
Wenn du das Gefühl hast, dass dein Kopf voll ist und du im Dauerstress feststeckst, ist meine 4-wöchige 1:1 Zusammenarbeit „Reset & Refocus“ für dich.
Was wir dort machen, ist im Kern ziemlich simpel (und genau deshalb so wirkungsvoll):
Wir starten damit, das Nervensystem überhaupt erst runterzufahren.
Es geht darum, den ganzen Druck loszuwerden, der sich oft über Wochen oder Monate aufgebaut hat – Gedanken, To-dos, dieses permanente „Ich muss noch…“.
Und genau das war für Nina einer der wichtigsten Punkte.
Sie hat es später so beschrieben:
„Es hat mir so viel gebracht, einfach mal alles ungefiltert aus meinem Kopf rauszulassen, was mir bei dir auch überhaupt nicht schwer gefallen ist, man fühlt sich einfach nur wohl und sicher bei dir.“

Und das ist der Moment, den viele unterschätzen.
Solange dein Kopf versucht, alles gleichzeitig festzuhalten, findest du innerlich keine Ruhe. Du drehst dich weiter im Kreis, selbst wenn du eigentlich gerade nichts mehr machst.
In dem Moment aber, wo dieser Druck einmal raus darf, passiert etwas ganz anderes:
Du hast wieder Raum – für einen klaren Blick, andere Gedanken, andere Entscheidungen.
Und genau da machen wir weiter. Es geht darum, runterzukommen und Platz zu machen für bewusste Entscheidungen und eine Routine, die es dir leicht macht, diese Entscheidung in deinem Alltag umzusetzen.
Wenn du diesen klaren Blick für dich schaffen willst, findest du hier alle Infos zu Reset & Refocus.
